TEMPRO war eine Fördermaßnahme des Bundes im 6. Energieforschungsprogramm und wurde begleitet durch den Projektträger Jülich. Es war das erste Projekt im Kontext der Betrachtung der Energieeffizienz von Rechenzentren, das auch vor- und nachgelagerte Wertschöpfungsstufen berücksichtigt.
Das übergeordnete Ziel des Vorhabens war die ganzheitliche Steigerung der Energie- und Rohstoffeffizienz von Rechenzentren in Deutschland.
Zur Operationalisierung können zwei Hauptziele formuliert werden:
- Schaffung einer Bewertungsgrundlage für die ganzheitliche Energie- und Rohstoffeffizienz von Rechenzentren.
- Erforschung und Entwicklung neuer Effizienztechnologien in Rechenzentren, die zu erheblichen Energieeinsparungen führen.
Durch TEMPRO wurden wissenschaftliche Grundlagen geschaffen, um eine ganzheitliche Bewertung der Energieeffizienz von Rechenzentren zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden den Rechenzentrumsbetreibern u.a. als Softwaretool zur Verfügung gestellt.
Koordiniert wurde es durch Dr.-Ing. Alexandra Pehlken von der Forschergruppe Cascade Use an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.